Ständig im Dialog

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Die Erfahrung zeigt: Ein Schulprojekt entwickelt dann besondere Dynamik, wenn es von einer Gruppe getragen und ständig weiterentwickelt wird. Aus diesem Grund wurden bei "Schule interaktiv" von Beginn an verschiedene Kooperationsstrukturen aus Lehrern, Schülern, Eltern und anderen Projektbeteiligten etabliert, die sich regelmäßig treffen, das Projekt begleiten und ständig weiterentwickeln.


Die Beschreibung der verschiedenen Kooperationsstrukturen zeigt, dass man sich relativ häufig treffen muss, um die Anfangsdynamik eines Projekts, an dem ganze Schulen beteiligt sind, zu bewahren und in den Standardbetrieb zu überführen. Regelmäßige Treffen, bei denen die Ziele und nächsten Schritte immer wieder hinterfragt und mit Inhalten gefüllt werden, sind der Schlüssel zum Erfolg. Dabei sollte jede Schule ihren eigenen Weg suchen. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, die Verantwortung für eine medienpädagogische Schulentwicklung auf so viele Schultern wie möglich zu verteilen und vor allem auch technikferne Lehrkräfte mit einzubeziehen.

Offener Arbeitskreis
Jede interaktive Schule hatte einen offenen Arbeitskreis, der sich sechs bis acht Mal jährlich traf, um sich über Inhalte des Projekts "Schule interaktiv" und die Umsetzung der neuen Lehr- und Lernkultur auszutauschen, Verbesserungsvorschläge zu machen und neue Ideen zu entwickeln.

Interne Steuergruppe
Zur internen Steuergruppe gehörten ca. 6 - 10 Vertreter der jeweiligen interaktiven Schule (Schulleitungsmitglied, Lehrer verschiedener Fachbereiche und teilweise auch Schüler). Diese Gruppe traf sich ein Mal pro Monat in einem so genannten Jour Fixe mit Vertretern der TU Darmstadt und der Deutsche Telekom Stiftung und besprach dabei die nächsten Schritte im Projekt. Die Steuergruppe traf sich intern häufiger und war dafür verantwortlich, dass Informationen und anstehende Projektschritte, z.B. Lehrerfortbildungen oder die Einführung einer Lernplattform, in die jeweiligen Lehrerkollegien weitergeleitet und Beschlüsse umgesetzt werden. Vor allem aber motivierte sie das Kollegium zur aktiven Teilnahme am Projekt.

Beratungsgespräche
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der TU Darmstadt standen allen Lehrern der interaktiven Schulen für Beratungsgespräche vor Ort, telefonisch, per E-Mail und über Online-Austauschforen zur Verfügung. Die Lehrer konnten dabei ihre Projekte und Unterrichtsvorhaben besprechen, sich Tipps einholen und insbesondere wertvolle Informationen für ihre Projektevaluation sammeln.

Projekttreffen „Schule Interaktiv“
Mit dem Ziel des Erfahrungs- und Informationsaustausches treffen sich auch in der Transferphase 2.0 Projektbeteiligte der interaktiven Projektschulen regelmäßig zu den Projekttreffen und diskutieren neueste Erkenntnisse, die Entwicklung eines gemeinsamen Projekts und viele praktische und organisatorische Fragen, die mit einer sinnvollen Einführung neuer Medien in den Schulalltag einher gehen.

Wir sind gespannt, ob die Strukturen sich in der Transferphase 2.0 bewähren oder ob es mit der Entwicklung und Stärkung regionaler Netzwerke zu anderen Beratungs- und Kooperationsstrukturen kommt. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten.