Evaluation in der Transferphase 1.0
Ziel war es, förderliche Bedingungen für die Schulentwicklung zur nachhaltigen Integration neuer Medien in Unterrichtsprozesse zu identifizieren und zu beschreiben sowie den Transferprozess und die Entwicklungen an den Partnerschulen zu dokumentieren. Dazu verfolgte das Team gegenüber den vier Projektschulen einen formativen Evaluationsansatz. In regelmäßigen Besprechungen erhielten die Schulen aus externer Perspektive Rückmeldungen und Beratung zu den Transferprozessen.
Durch Lehrer- und Schülerbefragungen zum aktuellen Stand (Vor- und Enderhebung) sollten die Entwicklungen in den Partnerschulen zudem in einer summativen Evaluation erfasst werden. Ergänzt wird die Erhebung durch Leitfaden-Interviews mit netzwerkbeteiligten Lehrkräften. Außerdem wurden die von den Schulen entwickelten und in der Unterrichtseinheiten-Datenbank des Projekts dokumentierten Unterrichtseinheiten mit neuen Medien ausgewertet.
Die formativen und responsiven Elemente des Transferprozesses lagen dann in der Verantwortung der kooperierenden Projekt- und Partnerschulen. Die Entwicklung wurde von den Partnerschulen in Portfolios dokumentiert, die ebenfalls von der wissenschaftlichen Begleitung in die Auswertung des Gesamtprozesses einbezogen wurden.
Ziel dieses Ansatzes war es, lernende Schulen bei ihrer Entwicklung zu lehrenden Schulen zu begleiten und zu beobachten, welche Ergebnisse auf andere Schulen übertragen werden können.