Ende 2007 haben die vier interaktiven Schulen im Rahmen des Projekts 15 Qualitätskriterien entwickelt, die definieren was „Schule interaktiv“ ist und worauf es bei einer medienpädagogischen Schulentwicklung ankommt.
Wenn Sie ein Qualitätskriterium anklicken, öffnet sich ein Textfeld mit Detailinformationen.
1.
Schulentwicklungsprojekt - sich gemeinsam auf den Weg machen.
Die Beteiligung aller Gremien der Schulgemeinde bildet eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Veränderungen von einer möglichst breiten Mehrheit unterstützt werden.
2.
Entwicklung schuleigener Steuerungsstrukturen
Die Einrichtung einer regelmäßig tagenden Steuergruppe mit Schulleitungsbeteiligung ist grundlegend.
3.
Unterrichtsqualitätsentwicklung
Die Bereitschaft sich die Qualitätsfrage zu stellen sowie sich auf Unterrichtsentwicklung einzulassen, ist Voraussetzung für die Verbesserung von Unterrichtsqualität.
4.
Veränderung der traditionellen Lehrer-/Schülerrolle
Die Veränderungen des Unterrichts führen auf Lehrer- wie auf Schülerseite zu einer Entwicklung von Sozial- und Methodenkompetenz. Offenheit zur Unterstützung von mehr Eigenaktivität der Schüler/innen sowie die stärkere Berücksichtigung individueller Förderung sind notwendig.
5.
Fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben
Die Beteiligung aller Fächer in dem Projekt wird angestrebt, Einen besonderen Stellenwert nimmt die gemeinsame Entwicklung von fächerübergreifenden Unterrichtsvorhaben ein. Diese bedürfen der administrativ-organisatorischen Unterstützung durch die Schulleitung.
6.
Offenheit gegenüber den Ergebnissen
Lehrkräfte werden ermutigt, neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln. Sowohl die erfolgreichen Wege als auch Wege, die nicht zum ursprünglich intendierten Ziel führen, können fruchtbar sein. Auch dies sind wichtige Erkenntnisse, die es zu vermitteln gilt.
7.
Evaluation und Dokumentation
Selbst-Evaluation als Selbstvergewisserung, ob die angestrebten Ziele auch erreicht wurden, sowie die Dokumentation der Erfahrungen mit dem Unterrichtsvorhaben bilden die Voraussetzung für den Transfer der Ergebnisse an weitere Lehrkräfte.
8.
Entwicklung von Medienkompetenz
Medienkompetenzentwicklung wird in möglichst allen Fächern sinnvoll integriert und trägt zu einem kritisch bewussten und kompetenten Umgang mit neuen Medien bei.
9.
Fortbildung
Die Schulen beziehen eigenverantwortlich und bedarfsorientiert externe Fortbildungen ein und entwickeln schulinterne Multiplikatorensysteme, um eine möglichst breite Mitarbeit zu erreichen.
10.
Medienkonzept
Die Weiterentwicklung des Medienkonzepts mit verpflichtenden Bausteinen in bestimmten Jahrgängen und Fächern als Teil des Schulprogramms wird als sinnvoll erachtet.
11.
Gemeinsame Projektarbeit und Austausch
Die Einrichtung von Kooperationsstrukturen, der Erfahrungsaustausch unter den Projektschulen und die Koordination regelmäßiger externer Beratung sind unabdingbar.
12.
Fachbereichsübergreifende/r Ressourcenplanung und -einsatz
Die Entwicklung von Verwaltungs- und Ausleihsystemen für Medien und Räume, die fachbereichsübergreifend für die ganze Schule zur Verfügung stehen, vereinfacht und erhöht die Nutzung neuer Medien.
13.
Verfügbarkeit der Technik für alle Lehrkräfte
Der Zugang zu den Medien ist für alle Lehrkräfte geöffnet. Eine funktionierende Technik (Schulnetzwerk, Nutzerverwaltung etc.) bildet die Voraussetzung für die Akzeptanz im Kollegium.
14.
Öffentlichkeitswirkung
Die Erweiterung des Schulprofils durch das Projekt Schule interaktiv findet Anerkennung in der Schulöffentlichkeit und schlägt sich auch in Anmeldezahlen nieder.
15.
Erprobte und evaluierte Unterrichtseinheiten
Materialien zu erprobten und evaluierten Unterrichtseinheiten werden interessierten Lehrkräften im Internet in der Datenbank des Projekts unter www.schule-interaktiv.de zur Verfügung gestellt.
Projektintern steht den Schulen die Lernplattform ‚Moodle’ zur Verfügung, und schulintern wird LANiS als Netzwerkverwaltungssoftware eingesetzt.